Max Feingold, Ludwigshafen

HIER WOHNTE
MAX FEINGOLD
JG. 1904
ENTRECHTET / GEDEMÜTIGT
FLUCHT 1938
USA
ÜBERLEBT

StolpersteinstraßePrinzregentenstr. 45
StolpersteinortLudwigshafen
Jahr der Verlegung2007
StolpersteininitiativeLudwigshafen

Persönliche Daten

NachnameFeingold
VornameMax
Geburtstag24. August 1904
GeburtsortRodzwadow bei Krakau
FamilienstandVerheiratet mit Frieda, geborene Singer, drei Kinder: Erna, Heinrich und Herta
BerufLehrer für Hebräisch, Geschäftsmann
SchicksalVerlässt Ludwigshafen im September 1938, Flucht unmittelbar vor dem Pogrom des 9. November 1938 nach Holland und dann in die USA, überlebt
SterbedatumUnbekannt
SterbeortUnbekannt

Biographie

Max Feingold stammte aus der Gegend von Krakau, besuchte eine Schule in Prag und wurde Lehrer für Hebräisch. Er fand in Ludwigshafen Arbeit, aber nicht als Lehrer. „Mein Vater war auch ein guter Geschäftsmann“, erinnert sich sein Sohn Henry Feingold in einem Aufsatz über seine Jugend, „er wusste, dass seine Familie auch etwas zum Essen brauchte“. Max Feingold erkannte recht früh, dass die Familie Deutschland verlassen musste und rettete so das Leben seiner Familie. Kurz vor der sogenannten „Reichskristallnacht“ brachte er die Familie nach Holland und mit dem letzten Schiff nach Amerika.