Inge Hack, Ludwigshafen

HIER WOHNTE
INGE HACK
JG. 1934
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
MIT HILFE ÜBERLEBT

StolpersteinstraßeSchanzstr. 26
StolpersteinortLudwigshafen
Jahr der Verlegung2014
StolpersteininitiativeLudwigshafen

Persönliche Daten

NachnameHack
VornameInge
Geburtstag18. Oktober 1934
GeburtsortLudwigshafen
Familienstandunbekannt
Berufunbekannt
Schicksalgedemütigt, entrechtet
Sterbedatum
Sterbeort

Biographie

Benjamin Meller Hack kam im Altern von elf Jahren von Kolbuszova (Galizien) zu seinem Vater David Meller nach Ludwigshafen. Seine Mutter starb, als er acht Tage alt war, und so wurde er bis zu seinem Umzug von seiner Großmutter aufgezogen. David Meller betrieb eine Schuhmacherei in der Hartmannstraße 55-57.

Benjamin betrieb eine Konditorei im Hemshof. Er heiratete Amalie Mantay aus Rheingönheim.

Die beiden Töchter Gerda und Inge Hack lebten gemeinsam mit der Mutter in Ludwigshafen in der Schanzstraße 26, bis das Haus 1943 ausgebombt wurde. Danach konnten sie in Iggelbach /Pfalz untertauchen.

Sie ließ die Kinder nicht als Juden registrieren, was zu einer Verhaftung hätte führen können. Gerda und Inge durften keine Schule besuchen, da ihnen als Jüdinnen der Schulbesuch verboten wurde. Gerda besuchte die jüdische Schule in Mannheim für sechs Monate bis zu deren Schließung. In Ludwigshafen mussten sie den „Judenstern“ tragen – das war grausam für sie als Kinder.

Monika Kleinschnitger