Willi Heidelberg, Ludwigshafen-Friesenheim

Willi Heidelberg

HIER WOHNTE
WILLI HEIDELBERG
JG. 1905
IM WIDERSTAND
VERHAFTET 1934
GEFÄNGNIS LUDWIGSHAFEN
ARBEITSVERBOT
ÜBERLEBT

StolpersteinstraßeSchopenhauerstr. 18
StolpersteinortLudwigshafen-Friesenheim
Jahr der Verlegung2011
StolpersteininitiativeLudwigshafen

Persönliche Daten

NachnameHeidelberg
VornameWilli
Geburtstag16. Januar 1905
Geburtsortunbekannt
FamilienstandVerheiratet mit Else, eine Tochter Traute
BerufChemotechniker
SchicksalVon September 1934 bis März 1935 aus politischen Gründen in Haft, danach Werksverbot bei der BASF.
Sterbedatum16. Januar 1980
Sterbeortunbekannt

Biographie

Willi Heidelberg wurde am 16. Januar 1905 geboren. Er erlernte den Beruf des Chemotechnikers und hatte mit seiner Ehefrau Else die gemeinsame Tochter Traute.
Er war Mitglied in der freireligiösen Gemeinde und seit 1920 in der SPD aktiv. Ab 1933 beteiligte er sich an der sozialdemokratischen Widerstandsbewegung in Ludwigshafen. Am 25. September 1934 wurde Willi Heidelberg wegen Hochverrats verhaftet. Nach dem Ende seiner Haft am 7. März 1935 hatte er bis zum 1. Juni 1936 Werksverbot bei seinem Arbeitgeber, der BASF.
Nach dem Krieg arbeitete Heidelberg mit am Wiederaufbau der SPD und wurde 1946 in den ersten Vorstand des wiedergegründeten Ortsvereins gewählt. Von 1952 bis 1964 war er Mitglied im Ludwigshafener Stadtrat und nahm ab März 1962 zudem noch die Aufgabe des Vorsitzenden der SPD-Fraktion wahr.
Zeitgleich war Heidelberg auch der Vorsitzende der Naturfreunde Ludwigshafens. 1976 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.
Heidelberg starb am 16. Januar 1980.

Recherchiert von der Freireligiösen Gemeinde Ludwigshafen, 2010.