Eugenie Weil, Ludwigshafen-Rheingönheim

HIER WOHNTE
EUGENIE WEIL
JG. 1875
DEPORTIERT 22.10.1940
GURS
ERMORDET

StolpersteinstraßeEisenbahnstr. 37
StolpersteinortLudwigshafen-Rheingönheim
Jahr der Verlegung2008
StolpersteininitiativeLudwigshafen

Persönliche Daten

NachnameWeil
VornameEugenie
Geburtstag17. Mai 1875
Geburtsortunbekannt
FamilienstandVerheiratet mit Heinrich Weil, ein Sohn Manfred
BerufHausfrau
SchicksalAm 22. Oktober 1940 mit der Familie deportiert nach Gurs, dort verstorben
Sterbedatumunbekannt
SterbeortGurs

Biographie

Eugenie Weil, geboren am 17. Mai 1875, war verheiratet mit Heinrich Weil, einem selbstständigen Kaufmann. Er handelte mit Schokolade und Süßwaren.
Seine Frau lebte dagegen sehr zurückgezogen.

Ihr gemeinsamer Sohn Manfred Weil, geboren am 20. Juni 1926, war von Geburt an behindert und saß meist in seinem Krankenstuhl vor dem Haus in der Eisenbahnstraße. Die Eltern waren bei seiner Geburt bereits 51 Jahre alt.

Am 22. Oktober 1940 deportierten die Nationalsozialisten die ganze Familie nach Gurs in Frankreich, darauf in das Aufenthaltslager von Rivesaltes, danach in das Lager Drancy. Eugenie Weil kam in Gurs zu Tode und galt seitdem als verschollen.
Am 11. September 1942 wurden Heinrich Weil und sein Sohn Manfred nach Auschwitz überstellt. Beide wurden dort ermordet.

Gesprächskreis Juden und Christen, sowie Informationen von Walter Schäfer, Rheingönheim, 2008.