Manfred Weil, Ludwigshafen-Rheingönheim

Manfred Weil
Manfred Weil in Rivesaltes

HIER WOHNTE
MANFRED WEIL
JG. 1926
DEPORTIERT
GURS
RIVESALTES
ERMORDET 11.9.1942
AUSCHWITZ

StolpersteinstraßeEisenbahnstr. 37
StolpersteinortLudwigshafen-Rheingönheim
Jahr der Verlegung2008
StolpersteininitiativeLudwigshafen

Persönliche Daten

NachnameWeil
VornameManfred
Geburtstag20. Juni 1926
GeburtsortVermutlich Rheingönheim
FamilienstandSohn von Heinrich und Eugenie Weil
Beruf
SchicksalAm 22. Oktober mit der Familie deportiert nach Gurs, später nach Rivesaltes, am 4. September 1942 nach Drancy und am 11. September 1942 nach Auschwitz
Sterbedatumunbekannt
SterbeortAuschwitz

Biographie

Manfred Weil, geboren am 20. Juni 1926, war von Geburt an behindert und saß meist in seinem Krankenstuhl vor dem Haus in der Eisenbahnstraße in Rheingönheim. Seine Eltern, der Süßwarenhändler Heinrich Weil und seine Ehefrau Eugenie, waren bei seiner Geburt bereits 51 Jahre alt.

Am 22. Oktober 1940 deportierten die Nationalsozialisten die ganze Familie nach Gurs in Frankreich, darauf in das Aufenthaltslager von Rivesaltes, danach in das Lager Drancy. Eugenie Weil kam bereits in Gurs zu Tode und galt seitdem als verschollen.

Am 11. September 1942 wurden Heinrich Weil und sein Sohn Manfred nach Auschwitz überstellt. Beide wurden dort ermordet.

Gesprächskreis Juden und Christen, sowie Informationen von Walter Schäfer, Rheingönheim, 2008.